
Das Schwert der Babenberger
Ein Schicksal, verwoben mit dem Aufstieg einer Dynastie. Gregor Meze entfaltet ein Panorama des 10. Jahrhunderts, in dem die Grenzen zwischen Machtgier und Opferbereitschaft verschwimmen.
Das Reich ist unruhig.
Am Ende des 10. Jahrhunderts ringen mächtige Fürsten um Einfluss, während an den Grenzen des Reiches neue Gefahren entstehen. Im Osten ist die Lage besonders unsicher. Ungarn bedroht die Grenzen, aus dem Norden dringen dänische Heere vor, und im Inneren erschüttert der Aufstand Heinrichs des Zänkers die Ordnung des Reiches.
In dieser Zeit beginnt der Weg eines Mannes, der zunächst noch nicht ahnt, welche Bedeutung ihm und seinem Geschlecht einmal zukommen wird.
Leopold von Babenberg steht am Beginn einer Entwicklung, die die Geschichte des Ostens des Reiches verändern wird. Doch bevor er zum Markgrafen von Ostarrichi werden kann, muss er sich in einer Welt behaupten, in der Macht nicht allein auf Pergamenten und in den Sälen der Fürsten entschieden wird.
An seiner Seite stehen der Ritter Hartwig und dessen Freund Karl. Gemeinsam erleben sie die Feldzüge und Auseinandersetzungen einer Zeit, in der Loyalität nicht selbstverständlich ist und eine falsche Entscheidung über Leben und Tod entscheiden kann. Zwischen den politischen Machtkämpfen des Reiches und den Gefahren an der Grenze führt ihr Weg durch ein Land, das von Krieg und Unsicherheit geprägt ist.
Für Leopold werden die kommenden Jahre zu einer Bewährungsprobe. Aus ersten Feldzügen, Begegnungen mit mächtigen Männern und den Entscheidungen, die er selbst treffen muss, wächst allmählich ein Mann heran, der Verantwortung übernehmen kann. Doch jeder Schritt nach vorn verlangt seinen Preis.
Während im Reich um die Vorherrschaft gerungen wird, muss im Osten eine Grenze gesichert werden, hinter der sich eine neue Bedrohung abzeichnet. Burgen und befestigte Plätze werden zu wichtigen Stützpunkten, Heere ziehen durch das Land, und für die Menschen, die dort leben, ist die große Politik längst keine Angelegenheit mehr, die irgendwo weit entfernt entschieden wird.
Das Schwert der Babenberger erzählt von den Menschen hinter einem der bedeutendsten Aufstiege des mittelalterlichen Österreichs. Von Männern, die kämpfen, gehorchen, zweifeln und Entscheidungen treffen müssen. Von Freundschaft und Loyalität, aber auch von Macht, Verrat und den Gefahren einer Zeit, in der sich die Zukunft nicht voraussehen lässt.
Und über allem steht der Aufstieg Leopolds von Babenberg – ein Weg, der schließlich zur Markgrafschaft Ostarrichi führt und damit den Grundstein für eine Herrschaft legt, aus der Jahrhunderte später Österreich hervorgehen wird.
Ein historischer Roman über Krieg, Loyalität und Macht – und über den Beginn einer Geschichte, die noch lange nicht zu Ende erzählt ist.